Wien

Ups, der folgende Artikel lag schon ein paar Tage als Entwurf und muss jetzt endlich in die Freiheit entlassen werden.

Über den Dächern von Wien

Wien ist eine Flächenstadt mit einer dichten Bebauung. Die Gebäude bilden in der Regel durchgehende Straßenzüge mit meist vier oder fünf Stockwerken. Im inneren Stadtbereich darf offensichtlich auch nicht über diese Höhe bebaut werden. Ausnahmen bilden hier nur die bestehenden Hochbunker aus dem 2. Weltkrieg bzw. der Stephansdom (welch toller Name für einen Dom). Anders sieht es außerhalb des Stadtringes aus. Dort darf offensichtlich nun auch höher gebaut werden. Es entsteht so aktuell eine Skyline rund um Wien herum. Das hat was gutes, direkt am neuen Hauptbahnhof gibt es nun ein Hotel mit 17. Stockwerken. Und wie es der Zufall so wollte, war unser Zimmer im 17. Stockwerk mit herrlichem Blick über Wien.

Wie auch immer, die Österreicher haben es bei Ihrem Hauptbahnhof hinbekommen, dass es nicht rund um die Uhr quitscht und jeder Zug gefühlt durch das Zimmer fährt.

Haus des Meeres

Mitten in Wien gibt es mehrere Hochbunker. Die waren im 2. WK Basis für Flugabwehrgeschütze und sollten die Bomber vom Himmel holen. Die Gebäude ragen deutlich über die übliche Bebauung heraus und bieten heute noch einen weiten Blick über Wien. Mittlerweile sind die Gebäude umgewidmet und in einem davon befindet sich nun das Haus des Meeres. Diverse Stockwerke mit Meerestieren, aber auch mit Landtieren in unterschiedlichen Aquarien, Becken und Käfigen — oder auch mal keinen Käfigen, wie bei den Affen.

So kann man sich die Weltmeere bequem im vorbeischlendern ansehen. Schildkröten, Haie, kleine Fische, große Fische, Anemonen, Schlangen… Wer jetzt plant sofort loszugehen, der sollte noch ein wenig Warten. Derzeit gibt es nur einen Aufzug für das gesamte Haus. Dort sind die Wartezeiten dann am Wochenende wohl richtig lang. Wir waren in der Woche da und mussten auch schon eine kleine Ewigkeit warten. Es wird aktuell jedoch schon fleißig gewerkelt und dann gibt es bald auch mehr als einen Lift für das Haus.

 

 

Hitze und Schwitzen

Sommer in einer Großstadt kann ganz schön anstrengend und warm sein. Je länger die Hitze in der Stadt stand, desto wärmer wurde es auch in der U-Bahn. Und durch die dichte Bebauung gibt es auch kein Durchlüften. Aber schön war’s. Und immerhin kein Regen!

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