Seitenindexierung bei Google & Co

Bei einem meiner aktuellen Projekte stieß ich jetzt auf eine sehr interessante Variante von Suchmaschinen aussperren. Es scheint noch vor einiger Zeit üblich gewesen zu sein, Navigationen zu verwenden, die per JavaScript nachträglich über die Seite gelegt werden. Sozusagen ein Layer, der anschließend mit Links zu den Unterseiten gefüttert wird.

Eine ganz gute Methode denkt man, wenn man den Arbeitsaufwand zum Pflegen von mehreren Seiten scheut. Das Javascript Modell kann an einer zentralen Stelle gesichert und angepasst werden.

Sicherlich schön einfach und schnell zu pflegen. Doch schon mal an Webcrawler gedacht? Diese sind von Hause aus ja nicht die hellsten. Können zwar viele Parameter und Objekte erfassen, aber so ein Menü, was nicht in der Seite ist, aber zu allen Unterseiten zeigt, ist eine echte Barriere für eben diese.

Daher möchte ich an dieser Stelle einmal kurz notieren, wie es deutlich einfacher und besser ist, ein Menü einzubinden – was die Suchmaschinen auch auf Unterseiten gucken lässt.

Variante 1:

Das Menü wird in jede html-Seite bei der Erstellung mit eingebunden. Für eine spätere Veränderung müssen alle Seiten angepasst werden. Bei kleinen, wenig aktualisierten Seiten ist dies meist die einfachste Möglichkeit.

Variante 2:

Menü und Inhalte in getrennten Dateien speichern und diese bei der Ausgabe erst zusammenfügen. Jedoch nicht mit einem Javascript, was das Menü nur über die Seite drüber legen würde, sondern im Quelltext. Sprich die Dateien müssen Serverseitig zunächst einmal geparst werden und dann als ein HTML-Dokument übergeben werden.

Hierfür lässt sich gut die weit verbreitete PHP-Unterstützung nutzen. Mittels <a href=“http://www.php.net/inluclude“>include()</a> (und weiteren) lässt sich ein Menü in die Seite einbinden.

Tipp 1:

Neben der richtigen Art das Menü in die Seite einzubinden geht auch das Menü selber dazu. Besonders leicht haben es die angesprochenen Crawler, wenn ein Menü semantisch Korrekt aufgebaut ist. Hierzu lassen sich vom HTML-Markup die Listen verwenden.

<ul>
<li></li>
</ul>

Tipp 2:

Verschiedene SUMAs unterstützen mittlerweile so genannte Sitemaps. Dort kann ein Abbild der Seitenverzweigungen Lokal erstellt werden und anschließend dort hochgeladen bzw. verlinkt werden. So kann man sichergehen, dass alle Seiten gefunden werden, die auch gefunden werden sollen!