Schnell, schneller OM-D E-M1 Mark II

Olympus OM-D E-M1 Mark II

Zur Photokina im letzten September stellte Olympus das neue Schlachtschiff mit großem Presseecho in Köln vor. Mit einigen sehr nützlichen Features sind die Eckdaten der Kamera schon im September sehenswert gewesen. Ich war am nächsten Tag beim örtlichen Fotohändler und äußerte meinen Wunsch nach der Kamera inkl. dem auch dort präsentierten 12-100 Objektiv. Mein Händler versprach, sich zu melden, sobald er eine bekommen hat.

Das warten dauerte dann 4 Monate und zum Winterurlaub in Mittenwald war die Kamera dabei. Bis heute habe ich noch nicht alle Funktionen und tiefen der Menüs durchblickt, aber das brauche ich auch nicht. Mir reichen die Features die ich kenne und nutze. Und alleine die Möglichkeit jetzt in der Kamera einen Fokusstack machen zu können – oder unglaubliche Serienbildgeschwindigkeiten zu erreichen, machen Spaß. Ein Käfer im Abflug ist so auch möglich. Auch für Studiobilder ist die Kamera super geeignet. Und die Fernsteuerung per Handy oder Tablet sind gerade für Familienfotos genial.

Das blöde bei einer so schnellen Kamera und der höheren Auflösung sind die noch größere Flut an Aufnahmen, die sich meist nur marginal unterscheiden. Dort die richtigen zu wählen wird dann schnell zur zeitzehrenden Qual.

m.Zuiko 12-100mm f4.0

 

Beim Objektiv war ich zunächst sehr skeptisch, ob der kleinsten Blende von 4.0. Das ist richtig wenig Licht und bedeutet entweder eine hohe ISO-Zahl oder einen guten Bildstabilisator für anständige Bilder. Und was soll ich sagen, die E-M1 Mark II hat einen sehr guten Stabilisator und auch das Objektiv ist stabilisiert. Ein Traum und selbst bei Dunkelheit lassen sich aus der Hand gute Bilder zaubern.

Ein perfektes Immerdrauf für eine High-End Kamera.