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Zack, drei Tannen abgeholzt. Das Heim des örtlichen Eichhörnchenbestandes direkt mit. Jetzt gibt es dafür einen ungehinderten Blick auf den Teutoburger Wald und auf den Sonnenuntergang. Und natürlich zwei bis drei Parkplätze mehr. Was man eben in einer Stadt braucht. Frische Luft? Sehr schade. Ich hätte gerne auf den Sonnenuntergangsblick verzichtet und dafür zwei bis drei Liter saubere Luft mehr.

Tschüss Readly

Ja, ich hätte da auch schon früher drauf kommen können, dass es bei Readly einen Haken geben muss. Heute lag in der analogen Post Werbung von einem Verlag der mir bis dato völlig unbekannt war. Wie die meine Adresse bekommen haben? Über Readly.

Ja, irgendwie muss das Produkt finanziert werden und für 10 Euro im Monat unbegrenzt viele Zeitschriften lesen ist schon ein Knaller Angebot, jedoch ist es eine Frechheit ungefragt Adressen für ein Direktmarketing weiterzugeben. Ich habe bewusst diesen Haken noch nie gesehen bzw. so gesetzt.

Vermutlich ist diese Option erst im Laufe des Jahres hinzugekommen, jedoch diesen dann per Default auf aktiviert zu setzen, entspricht nicht dem geltenden Opt-In Verfahren für derartige Marketingverfahren ( es dürfte auch rechtlich auf sehr wackeligen Beinen stehen die Adressweitergabe nachträglich ohne aktive Zustimmung „einzuführen“).

Egal, Abo gekündigt. Meiner Meinung wurde da eine Chance für den Wandel in der Print-Branche vertan. Der digitale Wandel klappt nicht mit den dort praktizierten, dreckigen Maschen.

 

Update (8.9.2017 20:28): Nach einem netten Austausch mit dem netten Readly-Support, konnte dieser mir versichern, dass die Adressverwendung des Verlages nicht dem Vertragswerk entspricht. Auch bin ich ein wenig in die Datenschutzerklärung eingetaucht und auch dort wird an keiner Stelle die explizite Adressweitergabe an Verlage erwähnt, die dies rechtfertigen würden. Es wird nur von Statistiken mit aggregierten Daten gesprochen.

Readly

Einen sehr unterhaltsamen Netzfund nutze ich nun schon eine ganze Weile. Streamingangebote für Musik gibt es ja mittlerweile in Hülle und Fülle. Bei Printmedien ist die Möglichkeit noch im Aufbau. Und da kommt nun Readly ins Spiel mit einer Flatrate für Magazine. Es sind nicht alle Magazine, die es am Bahnhofskioks gibt, jedoch wird die Anzahl der Titel immer größer.

Gerade für längere Zugfahrten lassen sich dort unterhaltsame Zeitschriften finden. Mal ein paar Ausgaben der aktuellen Bravo durchblättern oder die Modellbauzeitschriften. Auch sehr interessant ist ein Überblick über die letzten drei Jahre bei „Selbst ist der Mann“. Die Themen kommen dort nahezu 1:1 jedes Jahr erneut, so dass eine Jahresausgabe für alle Themen schon ausreicht.

Auch völlig unbeachtete Magazine wie der Küchenplaner lassen sich dort finden. Oder auch zahlreiche Einrichtungsmagazine. Darf es mal eine Ausgabe von einem Angel, Jagd oder Hundemagazin sein? Alles kein Problem mit readly.

 

Auch preislich ist das Abo ein Schnäppchen. Für 9,99 € gibt es keine Begrenzung in den Zeitschriften. Es dürfen so viele Magazine angeschaut werden, wie es gibt. Auch lassen sich bis zu 5 Geräte mit einem Account betreiben ( so kann die ganze Familie die Lieblingsmagazine schauen ). Wenn man das einmal hochrechnet auf zwei, drei Magazine, dann sind da schnell mehr als 10 Euro zusammen – und es werden keine Bäume für das Papier gefällt.

 

Die Entwicklung vom LEGO Logo

Auch bei mir stehen im Regal ein paar Lego Modelle herum und da ist mir dieser Tage ein interessanter Artikel durch den Feedreader gespült worden. Die Geschichte von Lego bzw. der Identität. Kaum zu glauben, dass es mal mit Holzspielzeug angefangen hat. Von Lego gibt es übrigens auch eine sehr ausführliche Zeitreise mit vielen Fotos und Informationen.

Evolution of the LEGO logo

Quelle: http://www.logodesignlove.com/lego-logo