Microfilm

So liebe Freunde der gepflegten minimalen Blog-Unterhaltung. Dieser Beitrag ist der erste in einer neuen, grandiosen (und von mir erfundenen) Kategorie: Microfilm. Schnippeln, Schneiden, Vertonen etc. ist mir zu viel des Guten. Darum gibt es jetzt und hier diese neue Kategorie. Kommt direkt aus der Kamera. Fällt im Grunde einfach nur aus dem Schacht heraus direkt in eine Bewegtbildverteilmaschine. Den Anfang machen heute ein paar Insekten vom Wochenende — manch einer musste auch als Nahrung für ein anderes Insekt herhalten.

Videos fallen übrigens aktuell aus einer OM-D von, wie könnte es auch anders sein, Olympus. Bei den folgenden Videos war das Kit-Objektiv 12-50 angeschraubt und hat meist im Macromodus(also bei 46mm) ordentliche Bilder geliefert. Sehr bequem ist das Klappdisplay, mit dem auch derart ungewöhnliche Aufnahmen entstehen können. Touch ist Geschmackssache, aber hat sicherlich hin und wieder einige Vorteile. Das Macro bildet – nicht nur im Videoformat sau scharf ab, was manch einem Betrachter vielleicht schon zu scharf ist.

Naturkunde

Der Unterschied von Heimchen und Grillen ist eigentlich ganz einfach. Heimchen machen viel Krach, weil nahezu ununterbrochen, während die Grillen mit den Hinterbeinen zirpen — und so bei einem Ortswechsel die Geräuschkulisse unterbrechen müssen. Interessant in diesem Zusammenhang, dass bei Heimchen zwei kleine Schuppen auf dem Rücken einen derart guten Resonanzkörper bilden, mit dem dann ein größerer Radius beschallt werden kann.

Grünes Heupferd bei der Nahrungsaufnahme

Mir war bis zu diesen Aufnahmen nicht klar gewesen, was Heupferde so an Nahrung zu sich nehmen. Warum nicht ein paar der Artgenossen verdrücken, die eh lautstark auf sich aufmerksam machen, dachte sich dieses Exemplar und hat sich dann ein Heimchen geschnappt und genüsslich einverleibt.

Und Tschüss

Zum Schluss dreht diese Heuschrecke dann ab und verdrückt sich aus dem doch sehr schmalen Schärfebereich. Schön zu sehen wie hier der Schäfenverlauf begrenzt ist.

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