Majonäse

In unserem Kühlschrank sind schon ein paar Flaschen Majonäse umgekommen. Leider. Alle Viertel-Jahr mal ein paar Pommes mit Majo drauf reicht nicht aus, um eine durchschnittliche Flasche mit zwei Personen zu leeren. Die Idee Majonäse einmal selber zu machen lad da nah.

Ich hatte vor einer Weile mal von einer Majonäse mit Lupinenmilch gehört, jedoch nirgendwo diese gefunden. Dann doch mal mit Ei probieren? Im Kühlschrank lagen noch ein paar Eier, die jedoch schon ein paar Tage alt waren. Und nicht wie in den Rezepten beschrieben, als super frisch einzustufen sind. Schade eigentlich. Aber braucht man für Majonäse wirklich ein Ei? Nein! Chefkoch weiß da natürlich wieder einmal Rat.

Die Zutaten:

Milch, Senf, Öl, Salz, Pfeffer + X

Die Milch gibt die Farbe, wird zusammen mit dem Öl mit einem Handmixer verquirlt. Danach hat man eine stabile, fettige Milch. Jetzt noch Abschmecken – wir haben noch Kräuter beigepackt und hatten dann eine Remoulade.

 

2 Kommentare zu „Majonäse

  1. Ohooo, das klappt übrigens sehr gut mit Soja-„Sahne“, statt Milch. Weil das, was bindet im Ei kst das Lecithin und das ist in Sojaprodukten vermehrt drin.
    Der Clou ist dann: Kala Namak (Schwefelsalz) rein! Der Liebling aller Veganer. Kriegt man im Bio-Laden an der Welle zum Beispiel oder bei dem neuen veganen Laden in der Arndtstraße. Dann schmeckt es tatsächlich direkt wie „echte“ Mayo nach Ei, weil Eigeschmack ja nichts anderes als Schwefelgeschmack ist.
    So mache ich meine Mayo schon eine ganze Weile selbst und bestimmt auch alle zwei Wochen, weil es so geil schmeckt :D

  2. Ich musste erst einmal nachsehen, ob Ma­jo­nä­se wirklich richtig geschrieben ist. Es sieht schon sehr schräg aus! Ich kenne das nur so: Ma­yon­nai­se. Beides ist wohl richtig – hab ich wieder gelernt.

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