Hermannshöhen

Bielefeld liegt bekanntlich am Teutoburger Wald. Der Grünzug war schon Spielort für viele historische Ereignisse. So hat Varus dort ein Schlachtfeld hinterlassen, die Germanen sind dort hin und her flaniert und diverse andere bekannte und weniger bekannte Persönlichkeiten sind dort schon über den Kamm geschritten.

Wir haben gestern Abend spontan überlegt, heute einen Stück vom Hermannsweg zu wandern. Mit dem Leineweber kommt man vom Bielefelder Bahnhof ins beschauliche Helpup. Dort in den wartenden Bus umsteigen und in das Bergdorf Oerlinghausen bringen lassen. Etwas umständlich war es zunächst einmal den Weg zu finden, dafür haben wir dann eine kleine Runde in Oerlinghausen zum Warmlaufen absolviert. Ja, und dann ging es Berg auf, Berg ab mit unzähligen Bikern, Läufern und anderen Wanderern über den Kamm vom Teuto. Immer so gut wie auf dem Kamm entlang. So kann man hin und wieder den Blick nach rechts Richtung Senne lenken oder nach links Richtung Bielefeld bzw. ins Lipperland schwenken. Bei dem guten Wetter heute, war auch das Weserbergland gut zu sehen.

Im Plattenladen an der Stapenhorststraße dann schließlich noch aus dem Augenwinkel das Plattencover von Daniel Decker gesehen.

Für die gut 16.5km sind wir sportliche 3 1/2 Stunden unterwegs gewesen. Die Läufer beim Hermannslauf können darüber vermutlich nur müde lächeln. Aber egal.

2 Kommentare zu „Hermannshöhen

  1. Also Daniel schimpft ja noch über seine Verkaufszahlen – an Bielefeld hat es jedenfalls nicht gelegen!

    (Ich finde 16.5 km / 3.5 Std bei der Strecke übrigens absolut in Ordnung, nicht?)

Comments are closed.