Blocksy – warum noch eigene Templates bauen?


Wow. In der WordPress Blase geistert dieser Tage das Blocksy Theme umher. Und es ist in meinen Augen das bisher am Besten anpassbare Theme für WordPress – vielleicht ist es schon kein Theme mehr sondern gar ein Pagebuilder.

Aber fangen wir von vorne an. Gutenberg ist der Editor im WordPress Core. Dieser bringt eine Vielzahl von Blöcken mit, die schon einiges können. Dann gibt es im WordPress – sofern das Theme dies unterstützt – den Customizer. Dieser stellt Variablen für das Design zur Verfügung – die mit einem visuellen Editor verändert werden können. Schriftgröße, Farben, kleine Dinge eben die die Seite individueller wirken lässt.

WordPress + Gutenberg + Blocksy zeigt, wie man darauf noch eine Schippe drauflegen kann. Mit dem WordPress Customizer kann die Webseite in Wahnsinnig vielen Facetten individualisiert werden.

Blocksy geht hier einen Weg, wo nahezu alles an der Webseite konfigurierbar gemacht wird. Schrift – für jedes Absatzformat lässt sich die Schriftart, Schriftfarbe, Schriftstärke, Laufweite und noch weitere, Schriftdetails einstellen. Wie gesagt – für jedes Absatzformat.

Und damit noch nicht genug, dies lässt sich für drei verschiedene Breakpoints einstellen – also Mobile, Tablet und Desktop. Und das mit den Breakpoints geht an sehr vielen Stellen. Wenn das Seitenlogo auf dem Tablet nicht dargestellt werden soll – kein Problem.

Um eine Teaser zu bauen, braucht es nur eine Einstellung. Hier lassen sich viele der üblichen Elemente einfach an und abwählen. Und verschieben. Und noch weiter Konfigurieren. Und wenn noch Daten am Teaser fehlen, dann lassen diese sich auch bequem über den Customizer hinzufügen.


Fazit

Krasses Theme. Unfassbare Ansätze im WordPress mit den Core Mitteln eine derartigen Pagebuilder zu bauen. Bisher war es üblich, dafür ein eigenes Interface mitzubringen. Alles war dann auf diesen Pagebuilder zugeschnitten und hat sich sperrig für eine Migration oder Veränderung verhalten. Mit dem Customizer als Werkzeug ist der WordPress-Weg eingeschlagen und wenn das Theme nicht mehr gefällt kann bequem daran geschraubt werden – oder aber einfach das Theme gewechselt werden. Alle Daten bleiben erhalten und es kann sofort weitergehen.


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