Faulheit bei Internet Explorer Nutzern

Ich betreue derzeit eine Firmenwebseite mit Inhalt zu Themen aus dem Bereich der Versicherungen. Dabei erfasse ich auch via Google-Analytics die Seitenzugriffe. Sofern die Benutzer Javascript aktiviert haben, werden diese erfasst. Dabei werden nicht nur die Zugriffe auf die jeweiligen Seiten gespeichert, sondern auch die benutzen Browser, Internetverbindungen und vieles mehr.

Sehr interessant, um die Zielgruppe der Seite festzustellen und auch mehr Background zu bekommen. So kann man mit diesen Daten, wenn es gewünscht wird, auf die Besucher die Seite zuschneiden, da der IE6 vor allem mit seinen wenig standartkonformen Umsetzungen von CSS und HTML Probleme macht.

Mein Blog, was ja noch wenig frequentiert wird, hat eine Quote von aktuell etwas über 90% bei den „Firefoxanwendern“. Erfreulich, da so dem Internet Explorer der Markt entzogen wird. Gleichzeitig besuchen die oben angesprochene Firmenseite jedoch ca. 80% mit dem Internetexplorer.

So viel zu den unterschiedlichen Browsern. Wäre ja nicht weiter schlimm, wenn diese alle die gleiche Version verwenden, würde das Anpassen von Designs bekanntlich vereinfachen. Jedoch ist zu beobachten, dass wenn der Firefox verwendet wird, nur die letzten zwei Versionen in den Statistiken auftauschen. Während der Internetexplorer in all seinen Varianten vertreten ist.

Wenn jetzt der Internetexplorer wenigstens Einheitlich mit der Interpretierung vom Quellcode arbeiten würde, würde sich dieses Problem nicht stellen, jedoch ist es gerade beim IE besonders zu beachten, da hier eklatante Unterschiede herrschen.

Auf was ich in diesem Beitrag aus wollte ist die Feststellung, dass durch die integrierte automatische Updatefunktion im Firefox die Benutzer immer auf dem aktuellsten Stand sind, während beim Internetexplorer bzw. eigentlich beim gesamten Windowssystem, die letzten Updates meist schon länger zurück liegen.

So lange dies nicht direkt implementiert in die Updatevorgänge sind, wird es für Webmaster und Webdesigner schwer und aufwendig, Seiten zu erstellen, und allen Besuchern gleich anzuzeigen.

Hat aber auch was gutes, so wird es vorerst kein aussterbender Beruf. Ein Trost, wenn auch ein schwacher.