Apple iBook Author

Jetzt kann jeder Autor werden. Auf dem iPad. Man braucht dazu „nur“ einen Mac mit der entsprechenden kostenlosen Software. Eigentlich ein feiner Deal von Apple, hier eine Software die wie Pages(Microsoft Word), etablieren zu wollen. Doch so gut es aktuell aussieht, so viele Tücken wird das ganze auch mit sich bringen.

Gestern war Wikipedia offline. Weil in Amerika die Angst der Zensur umgeht. Apple ist bereits Vorreiter in der Zensurpolitik. Wenn eine App nicht schmeckt, weg damit. Wenn ein Inhalt nicht passt – raus. Die eher liberalen Europäer mögen müde lächeln über diese Zensur in Amerika, aber es betrifft uns immer mehr. Wir bekommen nur noch gefilterte Inhalte. Alles wird vorab von jemandem geprüft. Woher kann dieser Jemand wissen, was ich mir ansehen will, was gut für mich ist?

Aber zurück zum neuen iBook Author. Alle Inhalte die damit erstellt werden, kommen zum testen auf das iPad. Und nach meinem aktuellen Wissen, kommt ein „Buch“ dann nicht per Mail oder Download, sondern muss über den Appstore respektive den Bookstore bezogen werden. Muss also von den Menschen von Apple erst einmal freigegeben werden. Und da sind wir wieder beim Thema der Zensur. Denn jetzt kommen wir noch einen Schritt weiter: Apple möchte gezielt Schul- und Studieninhalte über dieses Format unterstützen. Top aktuelles Wissen in digitaler Form. Lässt sich bequem erstellen und verbreiten. Und manipulieren. Alles liegt bei Apple. Alle haben Apple Endgeräte daheim und denken das was Apple will.

Vielleicht ist es auch alles zu weit gedacht und es kann das lernen vereinfachen, aber muss alles über Server in einem fremden Land mit fremden Interessen laufen? Geht das nicht auch anders?