14. März 1945

Heute vor genau 70 Jahren wurde der Viadukt in Schildesche zerstört. Die schwerste Bombe des 2. Weltkriegs mit Rund 10 Tonnen und dem Namen „Grand Slam“ war dafür nötig, um das massive Bauwerk zu zerstören. Dabei hatten sich die Alliierten bereits Tonnenweise Bomben in der Umgebung versenkt und Monatelang versucht den Viadukt zu zerstören. Erfolglos bis zum 14. März 1945

Das von der Köln-Mindener Eisenbahn-Gesellschaft in den 1840er Jahren errichtete ursprüngliche Bauwerk gehörte zu den ältesten Zeugen der Eisenbahngeschichte in Deutschland. Der alte Viadukt aus 28 Bögen ist gegen Ende des Zweiten Weltkriegs durch alliierte Luftangriffe im März 1945 zerstört worden. Unter Einbeziehung der noch intakten 13 Bögen wurde im Frühjahr 1947 für den Güterverkehr ein Provisorium erstellt. In der heutigen Form besteht das Bauwerk seit 1985.

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Hauptziel der alliierten Luftangriffe war, durch Zerstörung der Verkehrswege im westlichen Teil des Deutschen Reichs die kriegswichtigen Transporte vonKohle und Stahl aus dem Ruhrgebiet zu unterbinden und damit das Rückgrat der deutschen Kriegswirtschaft zu brechen.

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Der außerordentlich solide ausgeführte Schildescher Doppelviadukt widerstand lange den Angriffen, bei denen insgesamt über 3.500 Tonnen Bomben abgeworfen wurden.[5] Am 14. März 1945 setzte die 617th Squadron der Royal Air Force erstmals zehn Tonnen schwere Grand-Slam-Bomben ein, bis dahin die schwersten ihrer Art. Auf einer Länge von 130 m wurden die gemauerten Bögen beider Viadukte vollständig zerstört.[6][7] In Schildesche kamen mindestens 50 Einwohner ums Leben.

Quelle: wikipedia.de

Wie wichtig das Bauwerk damals wie heute ist, bemerkt man, wenn man sieht, wie viele Züge über den Viadukt fahren. Wie viele Güter dort lang kommen, wie viele Menschen aus dem Ruhrgebiet in Richtung Hannover/Berlin fahren und zurück.